Nano-Aquarium

Nano-Aquarium

Das Aquarium im Mini-Format begeistert seit kurzen viele Hobby- Aquaristen und solche, die es werden wollen. Doch Vorsicht: Die Nano-Aquarien sind ein empfindliches System, welches mit Erfahrung und viel Aufmerksamkeit aufrecht erhalten werden sollte. Das Nano-Aquarium stellt mit seinen 12 bis 35 Liter Wasservolumen ein wirklich sehr kleines Wasser-Öko-System dar. Stellen Sie sich also ein Glasbehälter von etwa 30 cm vor, in dem grüne Pflanzen, kleine Schnecken, flinke Fische oder freundliche Garnelen umher wandern. Zunächst mag Ihnen das Nano-Aquarium vielleicht als „viel zu klein“ vorkommen. Doch die munteren Bewohnern benötigen tatsächlich nicht mehr Platz. Bei den einzelnen Tierarten gibt es dennoch Unterschiede, die Sie beachten sollten.

Schnecke, Krebs und Co.

Zur Auswahl stehen Ihnen im Prinzip vier Tierarten. Dies wären Fische, Schnecken, Garnelen und Krebse. Dabei sollten es immer die Zwergen-Gattung sein. Bei den Garnelen wären das zum Beispiel die Gattungen Caridina und Neocaridina, welche durch ihre feuerrote Farbe besonders beliebt sind. Die Zebra-Rennschnecke ist hingegen besonders wegen ihrer Lieblingsnahrung begehrt. Sie ernährt sich von Algen und Futterresten, wodurch sie ganz nebenbei für ein sauberes Aquarium sorgt. Unter den Zwergflusskrebsen sind die Cambarellus besonders spannende Gesellen, welche überwiegend am Tage aktiv sind. Da sie großartige Kletter-Akrobaten sind, sollte das Nano-Aquarium über einen sicheren Deckel verfügen. Unter den Fischen sind es vor allem die Killis, welche an ein geringes Platzangebot von Natur aus gewöhnt sind. Die farbenfrohen Mini-Fische bleiben jedoch am liebsten unter sich und mögen keine anderen Unterarten.

Wer mit wem?

In ein Nano-Aquarium können Sie die Tierarten natürlich nicht nach Belieben einsetzen und auf ein frohes Miteinander hoffen. Ob sich die Bewohner untereinander vertragen hängt vor allem von dem Platzangebot ab. Einige Arten können jedoch gar nicht miteinander, wie etwa Flusskrebs und Süßwasser Garnele. Zudem können die Zwerggarnelen von besonders flinken Fischschwärmen verängstigt werden und ihr Dasein in dunklen Verstecken fristen. Bietet Ihr Mini-Aquarium jedoch genug Platz, so können Bodenbewohner und Schwimmer friedlich in einem Becken wohnen. Zwei unterschiedliche Arten können Sie beispielsweise ab einer Größe von 25 Liter vergesellschaften, während es für drei Arten schon 35 Liter bedarf. In den kleinen 12 Liter Becken sollten Sie hingegen immer nur eine Art halten.

Nano Aquarium Fische

Aquarium kaufen


Sie können uns hier einen Kommentar hinterlassen.

Kommentar schreiben

Powered by WordPress